Dienstag, 4. Oktober 2005
04.10.05 – Kurs 100 Euro = 159 TYL
Abends beginnt der Ramadan. Weiter führende Information zum Ramadan findet man auf Wikipedia: Wiki-Ramadan
Ausflug zum Galata-Turm
Treffen: 10:15 mit d-nu - Wetter: Anfangs bedeckt, später sonnig, fast zu warm. Zu Fuß über das „Golden Horn“ - heutiges Ziel, der Galata-Turm. Auf der Brücke stehen die Angler dicht an dicht. Noch sind die Körbe leer, aber abends als wir heimkehren, kann man die vollen Eimer betrachten.
Wir verbringen auf dem Turm ca. 1 ½ Stunde. Wir warten auf den Mittagsruf zum Gebet. Heute um 13:06. Die Wartezeit für Panorama–Bilder genutzt. Als die Muezzin aus allen Moscheen zu hören sind, ist es ein beeindruckendes Hörspiel.
Zu den Fotos: Blick vom Galata-Turm
Taksim bei Tag
Zu Fuß zum Taksim
Sehr viel schneller als mit dem Bus sind wir zu Fuß im Taksim. Etwas hungrig, wird unsere Suche nach Essbarem bald belohnt. Wir nehmen einen kurzen Snack in einem türkischen Grill, der nicht wirklich auf Touristen eingestellt ist - Hisho Köfte Kebap. Frisches Essen, unser Cai wird vom Nachbarn geholt, es gibt hier keine Toiletten, macht aber nix. Wir müssen auch nur einen kleinen Touristenaufschlag bezahlen. Hier hatte es sich gelohnt, dass wir uns ein gewisses Grundvokabular angeeignet hatten. Bestellung aufgeben, um die Rechnung bitten und so ca. bis 10 zählen, funktionierte ganz gut.
Runter zum Hafen.
Bar Kösebasi. Gemütliche Säcke zum chillen und wieder mal Cai-Time. Wir möchten nicht mehr aufstehen. Die Sonne brennt, ein laues Lüftchen. Silvan und d-nu studieren den Reiseführer.
Drei oder vier Cais später. Das Café expandiert und besetzt die nächste Wiese mit den genialen Sitzsäcken. Pläne für die letzten Tage werden geschmiedet.
Drei oder vier Cais später ...
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Hamam
Für heute abend steht Hamam auf dem Plan. Nach den Kilometern, die wir zwischenzeitlich absolviert haben, hört sich Hamam genau richtig an. Wir sind zu sechst. Vier Mädels und zwei Männer. Oder auch vier Schweizer, eine Französin, und eine Deutsche. Die Frauen und Männer trennen sich nach Zahlung des Eintritts. Mit Bikinihose und Badetuch gewappnet, säubert man sich an diversen Wasserhähnen und -becken, die unterschiedlich temperiertes Wasser zur Verfügung stellen. Dann legt man sich auf eine runde beheizte Steinplatte und wartet darauf, dass eine Masseurin frei wird. Nach abrubbeln und einschäumen, wird man dann ein wenig geknetet und massiert - leider viel zu kurz. Danach kann man sich noch dort aufhalten oder im Nebenraum gemütlich Zigaretten rauchend den anderen Frauen beim epilieren zuschaun. Auf jeden Fall ist man hinterher wohlig entspannt ...
Völlerei
... danach Essen bei Housi. Großes Gelage. Testil Kebap für drei – nette Show – das Essen selbst ist etwas fad. Nach dem Haman steht uns heute abend nicht mehr der Sinn nach großen Aktiviäten, daher früh ins Hotel und endlich schlafen.





