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Man trifft sich in Istanbul

Wir sind nach Istanbul aufgebrochen, um Gabi, eine schweizer Freundin, zu besuchen. Sie lebt dort seit Januar 2005. Da sie in einem Hotel arbeitet, haben wir natürlich auch das Hotel als Domizil gewählt. Ein weiterer Schweizer - d-nu - hat sich unserem Plan angeschlossen und wir hatten uns auf dem Flughafen Istanbul verabredet.

15:30 Ankunft Istanbul

Landung Istanbul, Treffen mit d-nu. Da auch seine Maschine etwas Verspätung hatte, passte die Verabredung noch. Laut Reiseführer-Empfehlung hatte ich darauf bestanden, ein gelbes Taxi mit Taxameter für die Fahrt zum Hotel zu nehmen. Was für ein Fehler.

Taxifahrt nach Sultan Ahmed

Kennt ihr den Film "Taxi"? Ich hatte gedacht, so kann man doch nicht durch eine Stadt fahren - aber es geht.
Während der Fahrer mit uns diskutierte, welchen Fahrpreis wir zahlen sollten, gurkte er auf der vierspurigen Autobahn zwischen Reisebussen, LKW und liegen gebliebenen Fahrzeugen mal rechts mal links herum. Das alles bei Tempo 100 bis 170 Kmh. Wir wussten, dass die Fahrt eigentlich nur 20 TYL kosten sollte, aber wegen "big Trafficproblem, zeitweiligem Ausfall des Taxameters und sonst noch was, war er der Meinung, die Fahrt sei 100 Euro wert.

Nachdem dann endlich wieder der Taxameter lief, kam es zu einer netten Stadtrundfahrt, letztendlich haben wir uns auf 50 TYL geeinigt. Das war der Adrenalin-Spaß allemal wert. Nebenbei lieferte sich unser Fahrer noch ein Wettrennen mit einem anderen Taxi. Ich warf immer nur ein ein paar nervöse Blicke auf den offenen Kofferraum, ob denn unser Gepäck noch an Bord sei.


Sultan Ahmed

Glücklich am Treffpunkt Sultan Ahmed angekommen hat Gabi uns eingesammelt und zum Hotel geführt. Das Hotel würde ich zwar als bessere Pension bezeichnen, aber der Blick aus dem Fenster auf die Blaue Moschee war schon nett.

Essen & Trinken

Gabis Freund arbeitet im Restaurant Amedros Restaurant Café. Dort zu Abend gegessen. Freundinnen von Gabi getroffen, Patrizia und Caro.

Später noch einen Schlummertrunk in einer Bar ums Eck. Unsere Platzwahl war nicht so glücklich, so nah neben der WC-Tür. Leichter Chlorgeruch. Musik – alle Stile – aber keiner gut. Betrunkener Tourist verhandelt mit d-nu wegen Patrizia.

0:30 Uhr

Wieder im Hotel. Bei Blick aus dem Fenster können wir jetzt die Moschee mit Nachtbeleuchtung bewundern.